HELOS/BR
SPRAYER

Konfiguration

HELOS/BR
SPRAYER

mit gestrecktem Aktuator

HELOS/BR
SPRAYER

Konfiguration

HELOS/BR
SPRAYER

mit angewinkeltem Aktuator

Laserbeugungsanalyse pharmazeutischer Dosieraerosole, Pump- und Treibgassprays mit Tröpfchen oder Feststoffpartikeln von 0,25 µm bis 875 µm

Der kompakte Laserbeugungssensor HELOS/BR bietet zusammen mit dem flexiblen SPRAYER-Adapter aussagekräftige und reproduzierbare Analysen der Größenverteilung von Tröpfchen oder Feststoffpartikeln von Pumpsprays, Dosierinhalatoren (Metered Dose Inhaler (MDI)) und anderen Treibgassprays im Bereich von 0,25 µm bis 875 µm. Der Adapter lässt sich flexibel an verschiedenste Zerstäubertypen anpassen und simuliert über einen Kraft- oder Trajekt-Aktuator die manuelle Anwendung des jeweiligen Sprays.

Die Ausbildung eines Sprühnebels hängt von vielfältigen Parametern ab, die für reproduzierbare Messbedingungen zu berücksichtigen und zu kontrollieren sind. Wichtige Auslöseparameter umfassen z.B. die Kraft- und Beschleunigungsverhältnisse bei der Anwendung des Zerstäubers. Aber auch der Abstand und die Orientierung des Sprays zur Messzone nehmen Einfluss auf die Messergebnisse. Laminare Strömungsverhältnisse in der Messzone und die Abführung des Sprühnebels stellt eine Absaugeinheit sicher. Die entscheidenden Mess- und Auslöseparameter sowie der Abstand der Spraydüse zur Messzone können im HELOS & SPRAYER-System über die Software gesteuert und als abrufbare Messmethoden (Standard Operating Procedures (SOPs)) gespeichert werden. Alternativ ist eine direkte, manuelle Steuerung über das integrierte Bedienfeld möglich.

Für die Simulation verschiedener Auslöseprozesse stehen beim SPRAYER wahlweise zwei Aktuatoren zur Verfügung. Der Kraft-Aktuator stellt das Auslösen des Sprays durch den Vortrieb des Aktuatorkolbens auf den Auslösemechanismus mit einer vorzugebenden konstanten Kraft sicher. Beim Trajekt-Aktuator lässt sich der Zerstäuber über einen anhand von Vortriebsweg (Hub), Beschleunigung und Geschwindigkeit definierten Bewegungspfad des Aktuatorkolbens auslösen. Der Einsatz kontrolliert ausgeführter Auslöseprozesse durch Aktuatoren unterstützt die Etablierung reproduzierbarer Messmethoden und vermeidet unerwünschte Benutzereinflüsse.

Zur zuverlässigen Identifikation der verschiedenen Sprühphasen (Formulierung, stabile Phase, Dissipation) wird der erzeugte Sprühnebel zeitaufgelöst mit bis zu 2.000 Partikelgrößenverteilungen pro Sekunde vermessen. Die Identifikation der stabilen Phase der Sprayausbildung bildet die Grundlage für die Reproduzierbarkeit nachfolgender Messungen in der vollständig entwickelten Tröpfchenwolke. Kraft bzw. Beschleunigung, Geschwindigkeit und Hub des Auslöseprozesses werden von der Software aufgezeichnet und sind in unterschiedlichen Diagrammen darstellbar.

Das System schafft beste Voraussetzung für die Erfüllung der Anforderungen pharmazeutischer Zulassungsbehörden, wie z.B. den Richtlinien der US-FDA (Food and Drug Association). HELOS & SPRAYER finden entsprechend Anwendung sowohl in der Grundlagenforschung und Produktentwicklung als auch in der Qualitätskontrolle.


Für die Simulation der Neigung eines Nasensprays in der tatsächlichen Applikation durch den Anwender ist dieses System um die Verfahreinheit ROTOR erweiterbar. Weiterhin eröffnet das modulare Konzept der HELOS-Laserbeugungssensoren mit zahlreichen Dispergierern und Dosieroptionen die systematische Erweiterung dieser Konfiguration für viele weitere produktgerechte Messanwendungen.

  • Partikel- und Tröpfchengrößenverteilung | FDA-konform
  • für Dosieraerosole, Pump- und Treibgassprays
  • für Forschung, Produktentwicklung, Qualitätskontrolle
  • 4 hochauflösende Messbereiche von 0,25 µm bis 875 µm | R2 bis R5T
  • zeitaufgelöste Messung zur Identifikation der Sprühphasen
  • softwaregesteuerte Einstellung der Sprühposition
  • vollautomatische Spray-Auslösung mit vorgegebener Kraft oder Geschwindigkeit
  • Aufzeichnung von Kraft, Hub, Beschleunigung, Geschwindigkeit
Typische Applikation
Nasenspray

Nasenspray

Disperse Systeme

Grundoperationen

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