Dynamische Bildanalyse für Partikelgröße und Partikelform von 0,5 µm bis 34.000 µm
QICPIC ermöglicht die schnelle und reproduzierbare Charakterisierung von Partikeln mittels dynamischer Bildanalyse. Während der Messung werden die Partikel mit hoher Bildauflösung erfasst und hinsichtlich ihrer Größe und Form. So entstehen detaillierte Größen- und Formverteilungen für Pulver, Granulate, Fasern, Suspensionen und Emulsionen.
Die QICPIC/S-Generation kombiniert eine hochauflösende 20,4-Megapixel-Kameratechnologie mit hohen Bildraten und einem großen Sichtfeld. Vier optische Messbereiche von XS bis L ermöglichen die flexible Anpassung an unterschiedliche Partikelgrößen und Messaufgaben. In Kombination mit modularen Systemen zur Trocken- und Nassdispersion lässt sich QICPIC gezielt auf die jeweilige Probe abstimmen.
Hohe Auflösung für eine detailreiche Partikelerfassung
Die QICPIC/S-Generation verfügt über eine Kameraauflösung von bis zu 20,4 Megapixeln. In Verbindung mit den Präzisionsobjektiven ermöglicht sie eine detailreiche Erfassung der einzelnen Partikelprojektionen.
Die hohe Bildauflösung ermöglicht die zuverlässige Erkennung feiner Konturunterschiede und bildet damit die Grundlage für eine differenzierte Bestimmung der Partikelgröße und Partikelform.
Hohe Bildraten für große Partikelzahlen
Je nach gewählter Kameraauflösung stehen unterschiedliche Bildraten zur Verfügung.
Bei voller Auflösung von 20,4 Megapixeln werden mit dem QICPIC/S 06 bis zu 80 Bilder pro Sekunde (fps) erfasst und bei reduzierter Auflösung sind Bildraten von bis zu 950 fps bei 1,5 Megapixeln möglich.
Damit lässt sich die Bildaufnahme gezielt auf die jeweilige Messaufgabe abstimmen: hohe Auflösung für eine besonders detailreiche Partikelerfassung oder hohe Bildraten für die Analyse großer Partikelzahlen innerhalb kurzer Messzeiten.
Großes Sichtfeld für effiziente Messungen
Der größere Kamerasensor ermöglicht ein entsprechend großes Sichtfeld. Dadurch können innerhalb einer Aufnahme mehr Partikel erfasst und hohe Partikelzahlen effizient analysiert werden. Die Erfassung großer Partikelzahlen innerhalb kurzer Messzeiten schafft eine breite statistische Datenbasis für die zuverlässige Bestimmung von Partikelgrößen- und Formverteilungen.
Flexible optische Messbereiche
QICPIC lässt sich über unterschiedliche optische Messbereiche an die jeweilige Partikelgröße und Messaufgabe anpassen. Je nach Ausstattung sind bis zu vier optische Messbereiche in einem Sensor integriert. Dies ermöglicht einen an die jeweilige Probe angepassten Detektionsbereich bei optimaler Auflösung.
Die QICPIC/S-Serie deckt mit den regulären Messbereichen XS bis L ein Detektionsspektrum von 0,5 µm bis rund 31 mm ab. Optional können auch die bewährten Messbereiche der QICPIC/L-Serie integriert werden, wodurch sich der Detektionsbereich auf bis zu 34 mm erweitert. Damit bleibt die Kompatibilität zu den bisherigen optischen Messbereichen der QICPIC/L-Serie erhalten. Welche Messbereiche tatsächlich genutzt werden, richtet sich nach der jeweiligen QICPIC-Konfiguration, der Dispergierung und der zu untersuchenden Probe.
- Kameratechnologie mit bis zu 20 Megapixeln
- Bildraten von bis zu 950 fps
- Modulares Systemkonzept für unterschiedliche Messaufgaben
- Große Auswahl an Dispergier- und Dosiereinheiten für trockene und nasse Proben
- zuverlässige und schnelle Bestimmung von Partikelgröße, -form und –anzahl
- breiter Messbereich von 0,5 µm bis 34 mm
- Dynamische Bildanalyse gem ISO-Standard 13322-1/2
- leistungsfähige Auswertemodi für aussagekräftige Ergebnisse
- anpassbare, hochauflösende Größen- und Formverteilungen
- statistisch belastbare Ergebnisse basierend auf großen Partikelzahlen
- Analyse von Pulvern, Granulaten, Fasern, Suspensionen und Emulsionen
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QICPIC/S-Serie
Die QICPIC/S-Serie verbindet hochauflösende dynamische Bildanalyse mit hoher Messgeschwindigkeit und einem großen Sichtfeld. Der 20,4-Megapixel-Sensor und die weiterentwickelte Optik ermöglichen eine detaillierte Abbildung der Partikelkonturen und damit eine präzise Bestimmung von Größen- und Formparametern.
Durch die reduzierte Pixelgröße können feinere Strukturen erfasst werden. Gleichzeitig ermöglicht der größere Sensor die Aufnahme einer größeren Messfläche und damit einer hohen Anzahl an Partikeln je Bild. So lassen sich hohe Auflösung und eine breite statistische Datenbasis miteinander verbinden.
Für unterschiedliche Partikelgrößen und Anwendungen stehen verschiedene Präzisionsobjektive zur Verfügung. QICPIC/S lässt sich modular mit Systemen zur Trocken- und Nassdispergierung kombinieren – beispielsweise mit RODOS, GRADIS oder FIBROS für trockene Proben sowie mit QUIXEL, LIXELL, FLOWCELL und SUCELL für Suspensionen und Emulsionen.
Die Varianten QICPIC/S02 und QICPIC/S06 ermöglichen je nach Konfiguration unterschiedliche Bild- und Datenraten.
Die Partikelgrößenanalyse mit QICPIC-Bildanalysesensoren ermöglicht einen fundierten Methodenvergleich und eine zuverlässige Korrelation mit Ergebnissen der klassischen Siebanalyse. Unter Beibehaltung der in der Siebung definierten Qualitätsparameter ist der Umstieg auf die leistungsfähige und vielseitige Bildanalyse eine tragfähige und lohnende Alternative. Neben einer hoch auflösbaren Partikelgrößenverteilung liefert die QICPIC-Analyse in kürzester Zeit alle relevanten Größen- und Formparameter zur Charakterisierung von Partikeln unterschiedlichster Gestalt. Unsere leistungsfähige PAQXOS Applikationssoftware bietet im Bereich der Auswertemodi, Formparameter und volumenbasierten Partikelmodelle alles, um eine optimale Vergleichbarkeit zur klassischen Siebanalyse zu schaffen. Darüber hinaus steht eine Revalidierungsfunktion der Ergebnisse auf die Siebanalyse zur Verfügung.
Für die schnelle und zuverlässige Charakterisierung rieselfähiger Produkte – z. B. in der Qualitätskontrolle oder Produktion – ist ein QICPIC-Sensor in Kombination mit der Schwerkraftdispergierung im GRADIS-Fallschacht eine effiziente und aussagekräftigere Alternative zur aufwendigen Analyse im Siebturm. Hoch aufgelöste, reproduzierbare und statistisch relevante Partikelgrößenverteilungen stehen quasi in Echtzeit zur Verfügung – ergänzt durch anschauliche Forminformationen.
Partikelgröße und Partikelform mit PAQXOS auswerten
Die mit QICPIC aufgenommenen Partikelbilder werden mit der Auswertesoftware PAQXOS analysiert. Für jedes erkannte Partikel lassen sich verschiedene Größen- und Formparameter bestimmen und als Verteilungen für die gesamte Probe oder für ausgewählte Partikelpopulationen darstellen.
Neben der klassischen Partikelgrößenverteilung liefert die dynamische Bildanalyse quantitative Informationen zur Partikelmorphologie.
Zu den verfügbaren Größen- und Formparametern gehören beispielsweise:
- Äquivalentdurchmesser
- Länge und Breite
- Seitenverhältnis
- Sphärizität
- Konvexität
- Faserlänge und Faserdurchmesser
- Geradheit und Streckung von Fasern
So können auch Partikelpopulationen mit vergleichbarer Größe, aber unterschiedlicher Form differenziert betrachtet werden.
Zuverlässige Partikelerkennung und Segmentierung
Eine zuverlässige Partikelerkennung ist die Grundlage für belastbare Analyseergebnisse. QICPIC erfasst die einzelnen Partikelprojektionen mit hoher Bildqualität und klar definierten Konturen.
Die weiterentwickelte Bildauswertung unterstützt die präzise Segmentierung. Dadurch können auch komplexere Partikelsysteme differenziert ausgewertet werden.
Zusätzlich stehen Partikelbilder für die visuelle Beurteilung der Probe zur Verfügung. Statistische Ergebnisse können so direkt mit den erfassten Partikelprojektionen in Verbindung gebracht werden.