Partikelgrößenanalyse für die Prozeßanwendung kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. Unterschieden wird dabei zum einen die Nähe des Analysensystems zum Prozeß, zum anderen die Analysenmethode, die für die Partikelgrößenverteilungsmessung herangezogen wird. Die Anbindung an den Prozeß und die damit einhergehende Nähe des Analysensystems zum Hauptprozeßstrom wird wie folgt eingestuft:
in-line: Probennehmer und Dispergierer (sofern methodisch erforderlich) sowie Sensor sind vollständig in den Hauptprozeßstrom - z.B. einer Rohrleitung - integriert. Sofern die Sensorik die Abtrennung eines Teilstroms aus dem Hauptprozeßstrom erfordert, geschieht das ebenfall innerhalb des Hauptprozeßstrom, so daß kein Produkt den Prozeß zur Analyse verläßt. Dies gilt ebenso für die Rückführung des Teilstromes in den Gesamtprodukstrom.
on-line: Dispergier- und Sensoreinheit werden im Bypass zum Hauptprozeßstrom betrieben. Diese werden über einen geeignete Probenahme mit Produkt aus dem Prozeßstrom versorgt und führen diesen nach erfolgter Analyse wieder in diesen zurück.
at-line: Diskrete Proben werden aus dem Produktionsstrom entnommen und einer eigenständigen Analyseneinheit, bestehend aus Dispergierer und Sensor, zugeführt. Diese indirekte, automatisierte Prozeßanbindung entspricht dem Konzept eines automatischen Labores.
Zur Umsetzung der jeweiligen Anbindungstypen biete Sympatec zur Zeit insgesamt drei Methoden an. Diese sind: Laserbeugung(LB), Bildanalyse (LB) und Ultraschallextinktion, (USE) die in den Gerätetypen MYTOS und SAFIR (LB), PICTOS (BA) und OPUS (USE) zum Einsatz gelangen.
Partikelgrößenanalyse mittels Laserbeugung wuchs in den vergangenen zwanzig Jahren aufgrund Ihrer Überlegenheit gegenüber konventionellen Methoden zur dominierenden Analysetechnik heran. Bereits in Ihrer Anfangszeit gelang es durch Prozeßanbindung von off-line Geräten erste on-line Installationen zur realisieren, die jedoch nur mit erheblichen Einschränkungen anwendbar waren. Heute bietet die -Produktfamilie eine robuste und nahezu uneingeschränkt anzuwendende Technologie zur in- und on-line Partikelgrößenanalyse von 0,25 bis 3500 µm. Dabei greift MYTOS auf die bewerten Kernkomponenten der seit vielen Jahren etablierten Dispergier- und Sensoreinheiten RODOS und zurück. HELOSMYTOS
MYTOS ist ausgelegt für die Adaption an den innovativen und repräsentativen Probenehmer TWISTER. Aber auch die Anbindung an bestehende Probenahmeeinheiten ist z.B. mit Hilfe des Vibrationsdosierers VIBRI einfach umsetzbar.
Für Granulate oder sehr fragile Partikel ist MYTIS empfohlen. Ähnlich dem MYTOS vereinigt es die HELOS -Technologie mit dem Schwerkraftdispergierer GRADIS in einem einzigen robusten Instrument, welches Messungen im Größenbereich von 0.5 bis 10,000 µm ermöglicht.
Wann immer neben der Partikelgröße auch die Partikelform on-line erfaßt werden soll, oder seltene Ereignisse oder Spritzkorn erkannt werden sollen biete die Hochgeschwindigkeits-Bildanalyse eine adäquater Meßmethode. PICTOS kombiniert die Kernkomponenten des off-line Bildanalysensystems QICPIC und der bewerten Trockendispergierung RODOS als robustes on-line Prozeßmeßsystem für trockene Pulver von 5 bis 10.000 µm.
Wie MYTOS, so ist auch PICTOS ausgelegt für die Adaption an den innovativen und repräsentativen Probenehmer TWISTER. Auch die Anbindung an bestehende Probenahmeeinheiten ist z.B. mit Hilfe des Vibrationsdosierers VIBRI einfach umsetzbar.
Für Granulate oder sehr fragile Partikel ist PICTIS empfohlen. Ähnlich dem PICTOS vereinigt es die QICPIC -Technologie mit dem Schwerkraftdispergierer GRADIS/L in einem einzigen robusten Instrument, welches Messungen im Größenbereich von 0.5 bis 3500 µm ermöglicht.
Für die Partikelgrößenanalyse von hochkonzentrierten Suspensionen und Emulsionen erfordert die Laserbeugungsmeßmethode eine Verdünnung des Mediums bis hin zur Transparenz. Diese Verdünnung ist jedoch häufig kritisch und führt zu unerwünschten Veränderungen des Originalzustandes. Für den ultraschallextinktionsbasierten in- und on-line Sensor OPUS gibt es diese Einschränkung nicht. OPUS wird zur Partikelgrößenanalyse im Bereich von 0,01 bis 3000 µm bei vor allem hohen Feststoffkonzentrationen ab 1 %vol. eingesetzt. Die maximale Feststoffkonzentration kann dabei bis zu 70 %vol. betragen, die parallel zur Partikelgrößenverteilungsanalyse erfaßt und ausgegeben wird.
Für die Partikelgrößenverteilungsanalyse flüssiger Systems, bei denen die Ultraschallmeßtechnik methodisch bedingt nicht einsetzbar ist, bietet der laserbeugungsbasierte SAFIR eine adäquate Meßtechnik. SAFIR kombiniert dabei die etablierte HELOS Laserbeugung mit den Kernkomponenten des SUCELL Naßdispergierers. Ein großes Verdünnungsbecken, ausgestattet mit Rührwerk und Ultraschalldispergierern, übernimmt dabei automatische Verdünnung der Prozeßprobe. SAFIR, automatische Verdünnungseinheit, Dispergiereinheit und alle erforderlichen Steuerungssystem sind in einem kompakten IP54 Gehäuse untergebracht, so daß ein eigenständiges on-line Analysenmodul entsteht.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unser in-line Verkaufsteam in-line sales. Ein ausgefüllter in-line Fragebogen hilft uns, Ihnen ein individuelles Analysensystem zu konfigurieren. Bitte faxen oder mailen Sie des vervollständigten Fragebogen an +49 / 5323 / 717-229 bzw. in-line sales.
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