
Dispergierung grober Partikel mit dem Schwerkraftdispergierer GRADIS/L in Verbindung mit
dem Schwingrinnendosierer VIBRI/L installiert in der Meßzone eines QICPIC-Bildanalysesensors.
Technische Daten und Abmessungen.
Dieses Instrument ist ideal für Produkte geeignet, die keine hohen Dispergierkräfte benötigen, wie Kristalle, Sand, Granulate usw.. Der Fallschacht bewirkt lediglich geringste Dispergierung, steuert und vergleichmäßigt aber die Geschwindigkeit mit der die Partikel im Laserstrahl präsent sind. GRADIS/L wird mit der VIBRI/L beschickt, dem softwaregesteuerten Zuführsystem für QICPIC- und HELOS-Trockendispergiermodule. Der GRADIS/L wird normalerweise mit einer Absaugung zur Partikelaufnahme betrieben, die auch eine laminare Strömung erzeugt. Soweit erforderlich kann die Probe aber auch zur Weiterverwendung nach der Analyse aufgefangen werden.
Der GRADIS/L kann für die Analyse von sehr groben Partikeln und Probenmengen bis in den Kilogrammbereich eingesetzt werden.
Die Weite des Auslaßschlitzes am Fallschacht läßt sich manuell auf 2 mm, 4 mm oder 10 mm einstellen. Dieses wird vorrangig für die Bildanalyse notwendig um die Partikel im Abbildungsbereich der jeweiligen Meßbereichsobjektive zu führen.
Der Fallschacht läßt sich zur Reinigung in zwei Hälften zerlegen. Für spezielle Anwendungen sind Fallschächte mit PTFE-Beschichtungen (leitfähig oder nichtleitend) optional lieferbar.
GRADIS/L kann im QICPIC, in der HELOS/KF- oder in der HELOS-VARIO/KF-Familie eingesetzt werden.
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GRADIS/L Rückansicht zeigt den Ständer mit der VIBRI/L und dem Anschluß für die Absaugung
Die Partikel im Fallschacht werden durch die Erdanziehung beschleunigt. Zwei Mechanismen bewirken die Dispergierung:
Partikel-Wand-Kollisionen

und Partikel-Partikel-Kollisionen.


Zur komfortableren Handhabung wurde ein zweites Bedienfeld für die VIBRI in die Front des GRADIS/L integriert. Start/Stop, Fördergeschwindigkeit und Spaltweite des VIBRI-Trichters lassen sich darüber manuell einstellen.