Pressemeldung: Nanu? Nano!
Sympatec gewinnt Nano-Preis

"Nano" ist ein Schlüsselwort für vielversprechende Neue Technologien und seit geraumer Zeit Hoffnungsträger für zukünftige Entwicklungen, die in Wissenschaft und Anwendung neue Chancen versprechen und teilweise schon erfolgreich sind.

"Nano" kann man nicht direkt sehen, fühlen oder unmittelbar verstehen. Es sind aber spektakuläre Fortschritte bei verbesserten Produkteigenschaften zu erwarten. Allgemein bekannt ist zum Beispiel der "Lotusblüteneffekt", der mit Nanomaterialien quasi benetzungsfreie Oberflächen bei Hygienekeramiken herzustellen erlaubt und ganz neue und komfortable Reinigungsstandards mit sich bringt.

Bevor eine neue Technologie nachhaltig etabliert werden kann, sind enorme Anstrengungen und Vorleistungen erforderlich. Wenn dazu öffentliche Mittel in der Grundlagenforschung und bei Pionieranwendungen eingesetzt werden, ist es gut, für breite Akzeptanz zu werben.

So schreibt der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche, dem "Nano- und Materialinnovationen | Niedersachsen e. V. (NM|N)" anläßlich des Nanoworkshops 2007 zum Geleit:

"Ultradünne Schichten und Nanomaterialien zeigen ein stetig zunehmendes Potenzial für den Einsatz in vielfältigen Branchen. Vor allem die Bereiche Verkehrstechnik, Luft- und Raumfahrt, aber auch Maschinenbau sowie die Medizintechnik profitieren von der Nanotechnologie. So können Schichten im Nanometermaßstab Oberflächen schaffen, die sich selbst reinigen oder keimfrei halten, die Solarzellen optimieren oder die Basis für innovative Sensorik bilden. Ebenso können mit geringen Mengen von Nanopartikeln zum Beispiel Carbon-Nanotubes, Composites mit zusätzlichen Eigenschaften maßgeschneidert werden.

Mit dem diesjährigen Nanoworkshop, der erstmalig zusammen mit dem früheren "Congress Industrielle Oberflächentechnik" (CIO) stattfindet, bietet die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen Produktmanagern, Entwicklern, Forschern und anderen Entscheidungsträgern erneut die Gelegenheit, sich über neueste Entwicklungen und Anwendungen zu informieren. Damit wird ein entscheidender Beitrag für eine weitergehende Vernetzung zwischen allen Beteiligten und auch für eine Implementierung von dünnen Schichten und Nanomaterialien in die betrieblichen Anwendung geleistet."

Im Rahmen dieses "Workshop 2007" am 6. und 7. November in der TU Clausthal hat der NM|N erstmals einen Wettbewerb "Nano im Bild" veranstaltet, um den Zauber des "Unsichtbaren" doch sichtbar zu machen! Sympatec ist gerne und spontan der Aufforderung der NM|N gefolgt, sein "Technologie-Kleeblatt" für diesen Wettbewerb zur Verfügung zu stellen.

Wie wird mit dem "Technologie-Kleblatt" die Wettbewerbsidee "nano"-gerecht umgesetzt?

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Im roten Quadranten sieht man das Originalfoto einer Beugungserscheinung, die sich ereignet, wenn Partikel durch einen roten Laserstrahl fliegen. Der weiße Fleck im Zentrum entsteht durch Überbelichtung als Folge von zu viel Laserlicht. Die Beugungskorona um den zentralen Fleck zeigt isolierte weiße, überbelichtete Flächen, die nach außen kleiner werden und sich mit unterbelichteten schwarzen Bereichen mischen, die nach außen größer werden. In der Physik nennt man diese Erscheinung "Speckles". Im Übergang vom hellen Zentrumsfleck in die fleckig belichteten Außenbereiche erkennt man schwach ein radialsymmetrisches Muster von abwechselnd roten und weißen Kreisringen, von denen der Innerste deutlich markant ausfällt.

Ein ähnliches Phänomen kennt jeder, der schon einen Stein in ruhiges Wasser hat fallen lassen als radialsymmetrische Welle, die vom Eintauchpunkt nach außen größer werdend verebbt. Der Abstand des ersten Wellenminimums vom Eintauchpunkt des Partikels ist das Maß für dessen Größe. Sympatec nutzt diesen Effekt seit fast 25 Jahren erfolgreich, um mittels Laserbeugung Partikelgrössen-Messtechnik herzustellen.

Der grüne Quadrant wurde aus dem roten durch einfachen Farbwechsel graphisch erzeugt. Er steht für die Bildanalyse, die tatsächlich mit grünfarbigem Laserlicht nicht nur Partikelgrößen, sondern auch deren Form analysieren läßt und zwar für Partikel ab 1 Mikron und größer, die bis zu 100 m/s schnell sich bewegen und 1000 mal pro Sekunde erfasst werden, was der dynamischen Bildanalyse eine bisher für nicht erreichbar gehaltene Leistungsfähigkeit erschließt.

Der Farbwechsel ins Blaue steht für Anwendungen in Wasser bzw. Flüssigkeiten, bei denen die Wechselwirkungen zwischen Partikeln nicht mehr mit Licht, sondern mit Wellen und zwar jetzt im Ultraschallbereich entstehen, womit man schon weiter in den nanonahen Bereich vordringen kann.

Der gelb eingefärbte Quadrant steht dann ausschließlich für Nano. Die Messtechnik zur Qualitätskontrolle in diesem Sektor muß jetzt aber die Brown'sche Molekularbewegung benutzen, um indirekt aus der Laufzeitverschiebung zweier verrauschter Lasersignale mittels Auto- und /oder Kreuzkorrelation Auskunft über die Nanometerverteilung der analysierten Materialien zu erhalten.

So kam "Nano" preiswürdig ins Bild!

Sympatec dankt Nano- und Materialinnovationen | Niedersachsen e. V. (NM|N) und dem Giesel-Verlag und wird preisgerecht die empfangene Auszeichnung in deren Fachzeitschrift "Automotive/Composite Materials" publizieren.

Clausthal, den 14. November 2007

gez. Dr. E.h. Stephan Röthele
Geschäftsführender Gesellschafter

Presse
Pressemitteilung
Sympatec gewinnt Nano-Preis

Preisverleihung

Die Preisverleihung fand am 7. November in der Aula der TU-Clausthal statt.

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Dr. Andreas Baar (links), Anja Eppert und Dr. Stephan Röthele
Foto: Sympatec GmbH

Presse

Sympatec-Collage gewinnt den 1. Preis.

Landesinitiative "Nano und Materialinnovationen" führt Wirt-schaft und Forschung in Workshop zusammen.

Link zum Zeitungsartikel der GZ vom 8. November 2007

Dr. Stephan Röthele (links) nimmt den Preis aus den Händen von Anja Eppert und Dr. Andreas Baar entgegen.
Foto: Goslarsche Zeitung, Ebeling.

CLAUSTHAL-ZELLERFELD,
Das Clausthaler Unternehmen Sympatec, System-Partikel-Technik hat den 1. Preis im Fotowettbewerb "Nano im Bild" gewonnen. Er wurde im Rahmen des Nano-Workshops 2007 in der Aula der TU-Clausthall überreicht.

Artikel der GZ vom 8. November 2007.

Pressemitteilung der
TU Clausthal.

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