Die Anwendung der Mie-Theorie zur Auswertung von Laserbeugungsmessungen ist zulässig für sphärische Partikel reiner Materialien mit folgenden Eigenschaften:
|
opake Partikel |
zu erwartende Größenverteilung: 90% unter 2µm |
| transparente Partikel | zu erwartende Größenverteilung: 90% unter 200µm |
Die Anwendung der Mie-Theorie ist unzulässig bei nicht-sphärischen Partikeln, bei Mischungen verschiedener materialien und bei Partikeln mit unbekanntem Brechungsindex.
|
Sensoren: |
Lasebeugungssensoren | HELOS oder MYTOS |
| Meßbereiche: | R1 bis R4 | Partikelgröße < 350µm |
| Bereich des komplexen Brechungsindex n - i*k: | Brechungskoeffizient 0.01 <= n <= 3.0 |
Absorptionskoeffizient 0.0 <= k <= 5.0 |
| Auswertung: | HRLD Auswertemodus | hochauflösend, schnell |
Die Basis für die Anwendung der Mie-Theorie ist die Publikation von G. Mie[2] aus 1908, in welcher eine exakte Lösung der Maxwell-Gleichung für die Streuung elektromagnetischer Wellen an sphärischen Partikeln formuliert wurde. Diese Lösung ist als Mie-Theorie bekannt. Eine detaillierte Beschreibung findet sich in [3].
Für die Anwendung der Mie-Theorie, muß der komplexe Brechungsindex, m, bekannt sein. Er ist definiert als
m = n - i * k
worin
n der Brechungsindex, die Reflektion und Brechung beschreibt, und
k der Absorptionskoeffizient, die Absoption beschreibt, und
i die Einheit für den imaginären Teil von m ist.
|
WINDOX 5 |
| Übersicht |
| Einteilung |
| Spezifikationen |
| Sensorsteuerung |
| Datenausgabe |
| Server Administration |
![]() |
|
Zusatzmodule |
| Daten Visualisierung |
| QT Modul |
| Mie Modul |
| Revalidierungs Modul |
| KSIGMA Modul |
|
QX2 |
| Übersicht |
| Spezifikationen |
| Proceß Funktionen |
|
Information |
| Publikationen |
| FAQs |