Funktionsprinzip

Die Kenntnis der Extinktionsfunktion ist unabdingbar für die Berechnung von Partikelgrößenverteilungen aus Ultraschallextinktionsspektren die mit OPUS gemessen wurden. Die Extinktionsfunktion enthält alle Parameter die die Wechselwirkung der zu analysierenden Suspension mit Ultraschallwellen beschreiben. Da jeder Feststoff, der in einer Suspension vorliegt, eine individuelle Charakteristik besitzt, muß für jede Suspension, die mit OPUS gemessen werden soll (z.B. Sand in Wasser oder Salz in Mutterlauge), eine eigene Extinktionsfunktion berechnet werden.

Das KSIGMA-Modul ist eine benutzerfreundliche WINDOX-Komponente zur Berechnung von Extinktions- funktionen.

Die Berechnung einer Extinktionsfunktion ist eine Art Kalibration des OPUS-Systems auf das Material, welches zu analysieren ist. Dazu passt die KSIGMA-Berechnung die gemessenen OPUS-Ultraschall-extinktionsspektren an korrespondierende Partikelgrößenverteilungen an. Entsprechende Größenverteilungs-ergebnisse die mit anderen Meßmethoden, z.B. Laserbeugung oder Siebanalyse, ermittelt werden dazu (nur einmal zu Beginn des Kalibrierprozesses) herangezogen.

Technische Daten

Sensoren:

Ultraschallextinktionssensoren OPUS oder NIMBUS
Datenverarbeitung: Vergleich von Ultraschallextinktions-Rohdaten mit einer Referenz, bevorzugt Laserbeugung
Steuerung: optional (Zubehör) mit dem OPUS-Sensorsteuerungsprogramm
Auswertung: semi-empirische Berechnung der Extinktionsfunktion
Diagramme: Extinktionsfunktionsdiagramm

extinction function diagram

WINDOX 5
KSigma-Modul

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