WINDOX 5.7 veröffentlicht

Die neueste WINDOX 5.7 Software unterstützt alle Mess-systeme der Sympatec. Dieses gilt auch für Umgebungen, die eine Validierung erfordern. Es ist das erste validierte Release, das für Systeme mit Ansteuerung über TCP/IP geeignet ist:

  • Für die auf Laserbeugung basierende in-line / on-line Sensorfamilie MYTOS mit TCP/IP- Interface und den Auswertemodi FREE
    (Fraunhofer Enhanced
    E
    valuation) und MIEE
    ( MIE Extended Evaluation). Beide Auswertungen sind identisch zu den Auswertungen der HELOS/R-Serie.
  • Für die auf Ultraschallextinktion basierenden OPUS-Sensoren mit TCP/IP-Schnittstelle.
  • Für die auf Photonenkreuzkorrelations-spektroskopie basierenden Sensoren NANOPHOX mit TCP/IP-Schnittstelle..

Darüberhinaus wurde die Auswertung unserer Bildverarbeitungssysteme QICPIC für komplexe Faserstrukturen verbessert.

HELOS/R Technology Extended to the Process Environment

Die jüngst eingeführten Versionen der Laserbeugungssensoren für das Prozessumfeld MYTOS und MYTIS bringen die erweiteren Leistungsdaten der HELOS/R-Serie aus dem Labor in das Prozessumfeld. Datenerfassung und Auswertung sind zwischen Labor- und Prozesssystem völlig identisch und ermöglichen die unmittelbare Übertragung der im Laborumfeld gewonnenen Erfahrungen und Kennwerte in die Prozessanwendung. Wie beim HELOS/R werden 2000 Messungen/s kontinuierlich erfasst. Die Messstatistik wird zur Optimierung der Auswertung herangezogen und es stehen

  • der parameterlose
    FREE (Fraunhofer
    Enhanced Evaluation),
    und der
  • auf der Mie-Theorie basierende MIEE ( MIE
    Extended Evaluation)

als Auswertemodi zur Verfügung.

Die Anbindung an den PC erfolgt über eine gesicherte TCP/IP-Verbindung. Zur Ansteuerung auch sehr komplexer Systeme mit diversen Probenehmern (TWISTER, Sonden, MIXER etc.) und manuellen Zuführungen stehen in der Controlbox deutlich im Umfang erweiterte Schnittstellen standardmäßig bereit.

NANOPHOX Version E
with TCP/IP

NANOPHOX ermöglicht Partikelgrößenanalysen von Suspensionen im Bereich von 1 bis 10.000nm. Mit der Version E dieses Messystems wurden jüngst eine Reihe von Verbesserungen eingeführt.

NANOPHOX front view

NANOPHOX -Ansicht von vorn.

Die auf der Photonenkreuzkorre-lations-Spektroskopie basierende Technik erfordert eine präzise zeitliche Erfassung der Einzelphotonenereignisse, um die Kreuzkorrelation mit hoher Qualität berechnen zu können. Die jetzige Elektronik ersetzt dabei das aufwändige und proprietäre GBit/s-Interface durch eine Standard-TCP/IP-Verbindung mit einer Übertragungsrate von 100Mbit/s. Der Einsatz eines Laptops wird dadurch jetzt möglich. Durch die sichere TCP/IP-Verbindung und deren automatische Korrektur fehlerhafter Frames können selbst extreme Korrelationszeiten realisiert werden, ohne dass diese durch sporadische Übertragungsfehler gestört werden.

Zusätzlich wurden mehrere mechanische Verbesserungen integriert. So gehören z.B. Adapter für verschiedene Küvettentypen (Plastik, Glass, und für Kleinstproben) zum Lieferumfang. Mikro-Schrittmotoren ermöglichen eine präzisere Ausrichtung der Küvetten.

Verbesserte Dynamik für den Ultraschallextinktions-Sensor OPUS

OPUS ist ein etablierter und leistungsfähiger Sensor zur Partikelgrößenanalyse in hoch-konzentrierten Suspensionen und Emulsionen in der Prozessumgebung.

OPUS sensor

OPUS-Sensor: 10nm - 3mm, 0 - 70% Cvol, 0 - 120°C, 0 - 40bar, pH 1 - 14

OPUS basiert auf der Ultra-schallextinktion, d.h. es wird die Dämpfung einer Ultraschallwelle beim Durchlaufen der Suspen-sion/Emulsion als Funktion der Frequenz gemessen. Die stark unterschiedlichen Dämpfungen erfordern einen hohen Dynamikbereich.

Mit der jüngst eingeführten OPUS-Elektronik ist es erstmals gelungen, den Dynamikbereich auf 160dB auszuweiten. Somit können ca. 16 Dekaden der Schallintensität über einen Frequenzbereich von 100kHz bis 200MHz gemessen werden, ohne dass die Weglänge der Transmission mechanisch während der Messung verändert werden muss.

Ein integriertes TCP/IP-Interface vereinfacht die Verbindung zum steuernden PC. Anwendungen mit mehreren Sensoren werden optional ebenso unterstützt, wie Anwendungen in rauer Prozess-umgebung oder in explosions-gefährdeten Bereichen.

Niedersächsischer Außenwirtschaftspreis

Click zum Vergrößern

Niedersächsischer Ministerpräsident McAllister (l.), Dr. Stephan Röthele (r.), Quelle: heinrichson fotos

Am 5. April 2011 wurde Sympatec eine weitere öffentliche Anerkennung zuteil.

Nach der Nominierung für den Niedersächsischen Außenwirt-schaftspreis im Februar 2011 wurde mit Überreichung der Urkunde an den Gesellschafter Geschäftsführer Dr.-Ing. E.h. Stephan Röthele durch den Niedersächsischen Minister-präsidenten McAllister anläßlich der Hannover Messe ein Achtungserfolg verbucht.

TCP/IP mit Herzschlagsignal, eine sichere Verbindung

TCI/IP ist das Standarprotokoll heutiger Computernetzwerke. Mit der Einführung der Laserbeugungssensoren der HELOS/R-Serie wurde begonnen, unsere Sensoren mit diesem weitverbreiteten Interface auszustatten. Damit können die Sensoren auf einfache Weise über ein Standard-Netzwerkkabel mit Laptop oder Desktop-PCs verbunden werden. Ein proprietäres Interface ist nicht erforderlich.

Besonderes Augenmerk wurde darauf gerichtet, dass Netzwerk-Kabel von eventuell großer Länge keinen Einfluss auf die sensitiven Sensoren haben. Die verschlüsselte Datenübertragung schützt die Sensoren, verbundenen PCs und Daten vor unerlaubten Zugriffen. Drei logische Kanäle wurden auf der Verbindung implementiert: 1) für die Hochgeschwindigkeitsüber-tragung der Messdaten, 2) zur zeitgleichen Steuerung des Sensors, des Dispergierers, Probenehmers etc., 3) ein periodisches Herzschlagsignal. Letzteres wird dazu verwendet, Übertragungsstörungen zu detektieren. Ist die Leitung unterbrochen, erfolgt eine Fehlermeldung, und Sensor und Empfänger gehen geordnet in einen Ruhezustand über, aus dem sie zum Normalbetrieb zurückkehren, sobald die Störung beseitigt ist.

Die Sensoreinstellungen wie IP-Adresse etc werden am Sensor über einen kleinen integrierten, passwortgeschützten Web-Server vorgenommen. Ein Standard CAT6-Kabel kann bei 100MBit/s für Kabellängen bis zu 96m verwendet werden. Für größere Entfernungen z.B. im Prozessbereich stehen optional spezielle DSL-Umsetzer zur Verfügung. Sie arbeiten mit 25, 10 und 5MBit/s über Kabellängen bis zu 1900m. Für Umgebungen, in denen Kabel nicht toleriert werden können, stehen WIFI-Umsetzer als Option bereit.

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