PICTIS stellt eine einzigartige Kombination von Hochgeschwindigkeitsbildanalyse mit schonender Trockendispergierung mittels integriertem Schwerkraftdispergierer dar, es wurde für at-line oder on-line Applikationen mit empfindlichen oder fragilen trockenen Partikeln optimiert. Die Abbildung zeigt: PICTIS mit Dosierer VIBRI/L-GMP.
Technische Daten und Abmessungen.
PICTIS vereinigt die Hochgeschwindigkeitsbildanalyse des QICPIC mit dem schonenden Schwerkrafttrockendispergierer GRADIS in einem einzigen robusten Instrument, welches speziell für at-line oder on-line Applikationen in Prozessumgebung entwickelt wurde. PICTIS arbeitet sowohl mit manueller als auch automatischer Probenzuführung, d.h. durch externe Roboter, die Proben in den Trichter des VIBRI/L-GMP Dosierers einbringen.
Die Partikel werden vom integrierten Dosierer mit konstantem Massenstrom in den Schwerkraftdispergierer eingetragen. Hier werden die Partikel durch die Erdanziehungskraft beschleunigt und durch Partikel-Partikel und Partikel-Wand Kollisionen an den Prallplatten im Fallschacht des Dispergierers vereinzelt.
Wie beim QICPIC werden hier bewährte und innovative Techniken verbunden: Ein Schwerkraftdispergierer (in vielen HELOS-Applikationen bewährt); eine gepulste Lichtquelle mit extrem kurzer Belichtungszeit von weniger als 1 ns , was scharfe Abbildungen selbst von den schnellsten Partikeln, die den Dispergierprozess verlassen (100m/s würden lediglich 100 nm Bewegungsunschärfe bedeuten) ermöglicht; eine Hochgeschwindigkeitskamera, die geeignet ist bis zu 450 Bilder pro Sekunde messen und damit hohe statistische Relevanz der gemessenen Ergebnisse bei kurzen Meßzeiten gewährleistet.
PICTIS erfasst Partikelgrößen zwischen 5 µm und 10 mm in drei Meßbereichen. Die Rohdaten werden 30,000 primären Klassen gespeichert und können gemäß individuell definierbaren Formaten ausgewertet werden. Vordefinierte Sätze von Klassengrenzen gewährleisten leichte Anpassung an bestehende Meßvorschriften.
>Die WINDOX-Software bietet die gleichzeitige Berechnung aller relevanten Größen- und Formcharakteristika. Eine Partikelgallerie in Kombination mit vielfältigen Filterfunktionen unterstützt die Auswertung von spezifischen Resultaten, selbst wenn sehr große Anzahlen von 10 Millionen Partikeln zu bewerten sind.
PICTIS erfüllt die Sicherheitsanforderungen der FDA und ist konform mit der 21 CFR Rule 11.
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Partikelgrößen- und -formanalyse von 5 µm bis 10.000 µm. |
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Direkt mit einfachen Probenehmern zu verbinden. |
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Leistungsfähige Dispergierung an Stelle von softwarebasierter Partikeleliminierung oder Korrektur. |
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Quasi-statische Bildanalyse selbst in extrem schnell fließenden Partikelströmen. |
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Scharfe Abbildung der Partikel, unabhängig von deren Lage innerhalb der Meßzone. |
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Randscharfe Partikeldarstellung, schwarze Kontur, selbst transparente Partikel werden problemlos dargestellt. |
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Äußerst geringe statistische Fehler durch sehr große Partikelanzahlen. |
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Benutzerdefinierte Klassengrenzen basierend auf 30000 primären Größenklassen, freie Definition der Stützstellen, vordefinierte Sätze von Klassengrenzen werden mit der Software ausgeliefert (d.h. HELOS-Klassen, Siebklasses, usw.) |
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Eine große Anzahl von Auswertemethoden steht zur Verfügung, Auswertemethoden können selbst nach der Messung noch ausgewählt werden:
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PICTIS erfüllt die Sicherheitsanforderungen der FDA und ist konform mit der 21 CFR Rule 11. |
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Ein robustes Gehäuse komplett aus Edelstahl gefertigt, mit integriertem Steuerschrank erlaubt den Einsatz des Sensors in industrieller Umgebung. |
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Eine GMP-Version ist optional lieferbar. |
Bildanalyseapplikationen für das Labor (off-line) finden Sie unter QICPIC.
PICTIS-Ansicht mitVIBRI/L-GMP. Der Laptop ist über WLAN verbunden.
Da PICTIS, bei bis zu 450 fps, an die 450 Mbytes Daten pro Sekunde erfasst, ist selbst die komprimierte Datenmenge zu groß um sie direkt in den Kontrollraum zu übertragen.
In den PICTIS Steuerschrank wurde deshalb ein leistungsfähiger PC mit einem 2 GHz Pentium M Prozessor und 100 Gbytes Festplatte zur Datenaufnahme und -speicherung integriert .
Dieser PC ist ist über ein 1 Gbit Netzwerk mit einem zweiten (optional ebenfalls integrierten) PC verbunden, der eine leistungsfähigen Dual Core Prozessor enthält. Dieser wird für die Berechnung
der Partikelgrößen- und -forminformation genutzt. Damit sind kurze Zykluszeiten selbst bei Partikelanzahlen > 106 Partikeln pro Messung sichergestellt.
Ein einfaches industrielles TCP/IP-Netzwerk mit 10/100 MHz reicht für die Kommunikation und die Datenübertragung.
WLAN 802.11a/b/g Kommunikation ist optional lieferbar.
PICTIS ist vollständig in die neueste WINDOX-Software integriert und wird davon unterstützt. Der Standardlieferumfang enthält: 2 Lizenzen, jeweils eine für den Meß- und den Auswerte-PC.
QICPIC mit Trocken- und Naßdispergierer OASIS/L und Schwingrinnendosierer VIBRI/L
Bildanalyseapplikationen für das Labor (off-line) finden Sie unter QICPIC.
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